Unterschiedlicher Leistungsumfang bei der Kfz-Haftpflichtversicherung

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland gesetzlich für jeden Autohalter vorgeschrieben. Denn wenn ein Autofahrer einen Unfall verursacht, entstehen daraus oft sehr hohe Forderungen. Der durchschnittliche Autofahrer wäre oftmals nicht in der Lage dazu, den verursachten Schaden zu begleichen. Damit die Geschädigten jedoch nicht auf dem Schaden sitzenbleiben, muss jeder Autofahrer sein Fahrzeug versichern. Doch gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern für die Kfz-Haftpflichtversicherung. Der wichtigste Unterschied besteht im Beitragssatz. Hier kann es zu sehr großen Unterschieden kommen. Insbesondere die großen und etablierten Versicherungsunternehmen verlangen oft einen recht hohen Beitragssatz. Dabei nutzen sie den Umstand aus, dass die Entscheidung über die Versicherung in vielen Fällen eine Frage des Vertrauens ist. Viele Menschen haben mehr Vertrauen darin, dass eine große und etablierte Versicherung ihnen im Schadensfall zur Seite steht, als ein kleines Versicherungsunternehmen, das erste seit kurzer Zeit aktiv ist. Dennoch entscheiden sich immer mehr Versicherungsnehmer dafür, den günstigsten Tarif zu wählen, selbst wenn es sich dabei um ein weitestgehend unbekanntes Unternehmen handelt. Doch sollte man bei diesen Angeboten dennoch immer die Konditionen genau prüfen. Nicht jede günstige Autoversicherung bietet in der Haftpflichversicherung die gleichen Leistungen für Sie und Ihr Fahzeug. Es ist wichtig, insbesondere die Deckungssummen genau zu überprüfen. Gesetzlich ist eine Deckungssumme von 7,5 Millionen Euro für Personenschäden, 1,12 Millionen Euro für Sachschäden und 50.000 Euro für sonstige Schäden vorgeschrieben. Obwohl diese Summen auf den ersten Blick sehr hoch erscheinen, kann es dennoch vorkommen, dass diese überschritten werden. Wenn man einen schwerwiegenden Unfall verursacht, bei dem mehrere Menschen schwer verletzt werden und bleibende Schäden davontragen, wird reichen 7,5 Millionen Euro oftmals nicht aus. Daher sollte man insbesondere die Deckungssummen vergleichen und in die Wahl der Versicherung miteinbeziehen.

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Dienstag, April 24th, 2012 Finanzen Keine Kommentare

Der Ruhrpott: eine Region im Umbruch

© Igor Tarasov - Fotolia.com

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In Nordrhein-Westfalen findet bald die Landtagswahl statt. Entscheidend ist dabei die wirtschaftliche Lage im Ruhrgebiet. In Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund kann man erkennen, wie sich die Struktur in den letzten 30 Jahren verändert hat. Seit der Niedergang der Montanindustrie hier für eine einschlägige Neugestaltung sorgt, kann man leicht den Eindruck gewinnen, dass es der Region nicht so gut geht.

In Duisburg zum Beispiel kann man gut erkennen, was der Wandel bewirkt hat. Hier herrschen starke Gegensätze. Denn einerseits bestehen noch die alten Investitionsruinen, andererseits erstrahlt der Innenhafen in neuem Glanz. Der Logport zum Beispiel ist ein voller Erfolg. Frisch angelegte Straßen, eine gute Infrastruktur und zahlreiche Lagerhallen bilden den Schauplatz für ein florierendes Transportwesen. Hier werden Container zwischen Binnenschiffen, Lastwägen und Güterzügen hin und hier getauscht. Es gibt Kräne, Kais, Schienen und Asphaltpisten. Manche, die hier ihre Arbeit verrichten, haben früher unter Tage gearbeitet. 300 Betriebe haben sich hier in den vergangenen zehn Jahren angesiedelt. Die neuen Firmen decken die Arbeitsplätze des ehemaligen Stahlwerks ab. Ein gutes Beispiel für den Umschwung.

Doch es gibt andere Probleme, und die sind nicht nur finanzieller Natur. Zwar werden Wirtschaft, Bildung und Kultur gefördert, allerdings sind Überalterung und die Flucht von Fachkräften nicht zu vernachlässigen. Es herrschen teilweise Arbeitslosigkeit und Armut. Dadurch entwickeln sich in der Region soziale Brennpunkte. Der Armutsbericht 2011 attestierte hier das “Problemgebiet Nummer eins in Deutschland”. Rund 20 Prozent der Menschen sind hier armutsgefährdet.

Trotz allem steht das Ruhrgebiet nicht auf verlorenem Posten. Die Städte müssen entschuldet werden, Strukturen ausgebaut, in die Bildung investiert. Erst dann kann NRW aufatmen.

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Dienstag, April 24th, 2012 Wirtschaft & Handel Keine Kommentare

Spritsparer und Familienauto: Der neue Toyota Prius V

© Dariusz Kopestynski - Fotolia.com

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Toyota setzt darauf, seine Modellreihe in Sachen Hybrid weiter auszubauen und so sollte es neben dem bereits bekannten Prius und der Plug-in-Version, zusätzlich auch einen Van geben. Der Hybridklassiker Toyotas soll also zu einer ganzen Familie ausgebaut werden, zu der nun der Prius v sowie der Prius c gehören sollten.

Während das v auf den als Prius+ angekündigten Van zugeschnitten ist, meint man mit dem Prius c die Kompaktversion des Modells. Diese soll in Europa jedoch als Yaris Hybrid auf den Markt kommen. Für diese Breiten hatte der Hersteller bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass man in Zukunft für jede Baureihe auch ein Hybridmodell anbieten wolle. Anders als in den USA, wo die Hybrid-Versionen jeweils als Prius mit verschiedenen Kürzeln vermarktet werden sollen.

Der umweltfreundliche Toyota Prius ist Dank seiner hervorragenden Umwelteigenschaften seit Jahren ein Erfolgmodell, gerade auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Ob der neue Prius V hieran anknüpfen kann, bleibt abzuwarten, seine Austattungsmerkmale verweisen jedoch darauf, dass er durchaus das Zeug hat, zu einem neuen Verkaufsschlager für Toyota zu werden.

Technisch betrachtet, verbirgt sich unter der Hülle des neuen Vans, das bereits bekannte Layout der dritten Generation des Prius, die mit einer Systemleistung von 136 PS aufwartete. Im Gegensatz zur Limousine verfügt man hier über einen Laderaum von etwa 700 Liter, ein Zuwachs von rund 50 Prozent. Die Rückbank ist natürlich verschiebbar. So soll der Toyota Prius v schon in diesem Sommer in den USA auf dem Markt erhältlich sein. Dabei bringt das Hybrid-Modell erstmals auch ein Entune-Mediasystem mit sich, das dem Nutzer hilft, per Smartphone Medien und Routen zu individualisieren.

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Samstag, April 21st, 2012 Verbraucher & Service Keine Kommentare

Bayern will Schulden abbauen

© Maria.P. - Fotolia.com

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Vor einiger Zeit kündigte Bayerns Regierungschef Horst Seehofer an, dass der Freistaat bis zum Jahr 2030 schuldenfrei sein soll. Nun rechnen die Mitarbeiter im Finanzministerium unter Hochdruck, wie sie die ehrgeizigen Ziele Seehofers umsetzen können. Klar ist aber jetzt schon, dass die Schuldendebatte zum Wahlkampfschlager werden wird und über Seehofers weiteres Schicksal in Bayern entscheidet. Eine erste Zwischenbilanz.
Die Ankündigung im Januar Bayerns Schulden bis zum Jahr 2030 zu tilgen, hat die Lage Bayerns verändert. Die Opposition wirft Seehofer vor unseriöse Zukunftspläne zu verbreiten. Ehemalige Kritiker Seehofers aus der CSU hingegen geben ihm nun Rückenwind. Er hätte nun endlich das was ihm vorher fehlte, eine Vision.
Nun hängt alles an Bayerns Finanzminister Söder. Dieser bekam den Auftrag bis zum Sommer zu rechnen und dann einen Plan vorzulegen, wie die Schuldentilgung konkret aussehen könnte. Söder hat alle seine Mitarbeiter zu Höchstleistungen getrieben und kündigte deshalb an bereits am Dienstag einen vorläufigen Plan zu präsentieren.
Insgesamt handelt es sich um Schulden in Höhe von 22 Milliarden Euro, die innerhalb der nächsten 18 Jahre getilgt werden sollen. Weitere 10 Milliarden, die der Freistaat in die marode Landesbank steckte, sollen von dieser selbstständig zugezahlt werden. Söder führte vergangene Woche Gespräche mit der schwarz-gelben Koalition. Einen Durchbruch brachten die Gespräche noch nicht, wohl aber erste Ansätze. So soll bereits im laufenden Jahr eine Milliarde zurückgezahlt werden und im kommenden Jahr ebenfalls mindestens eine Milliarde getilgt werden.
Daneben sollen die rund eine Milliarde Euro, die jährlich anfallen für die Zinsen auf Dauer in den Schuldendienst übergehen. Mit laufender Zurückzahlung sinken die Zinsen und so kann mehr in die Rückzahlung investiert werden. FDP-Haushälter Karsten Klein geht davon aus, dass so rund 15 Milliarden Euro getilgt werden können.
Die restlichen Milliarden kämen in Abhängigkeit von der Konjunktur so zusammen.

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Donnerstag, März 22nd, 2012 Wirtschaft & Handel Keine Kommentare

Autokäufe per Kredit finanzieren

Kredit © amphibol - Fotolia.com

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Wenn man über die Anschaffung eines eigenen Autos nachdenkt, gibt es einige Dinge zu beachten. So steht dabei vor allem immer die Finanzierung im Mittelpunkt, da es dabei diverse Möglichkeiten gibt. Den wenigsten Menschen bietet sich dabei wohl die Möglichkeit das nötige Geld aus eigener Tasche zu zahlen, gerade wenn es sich um einen Neuwagen handelt. Einfache Finanzierungsmöglichkeiten bietet hier unter Umständen bereits die eigene Hausbank. Dort kann man zum Bankangestellten seines Vertrauens gehen und einen nötigen Kredit beantragen. Dabei ist es natürlich individuell unterschiedlich, wie viel Geld einem die Bank gestatten wird und vor allem wie hoch der jährliche Zinssatz ausfällt. Dies hängt dabei sehr stark von der eigenen Bonität und der Einschätzung der Schufa ab. So kann man sagen, umso mehr man solch einen Kredit nötig hat, desto schlechter die Konditionen für einen sind. Denn auch hier gilt, dass natürlich die Bank einen gewissen Anteil verdienen möchte.

Eine andere Möglichkeit ist es ein Auto über die sogenannten Autobanken zu finanzieren. Diese bieten Kreditverträge zu recht günstigen Konditionen, an die generell keine anderen Kreditinstitute heranreichen. Dies ist darin begründet, dass die Autobanken von den Autoherstellern selbst betrieben werden und diese natürlich sehr daran interessiert sind Kunden anzulocken und damit den eigenen Absatzmarkt zu steigern. Trotzdem gilt es immer noch, dass man beim Neuwagenkauf die besten Verhandlungschancen hat wenn man mit Bargeld vorbeikommt und somit den Kredit der eigenen Bank in Anspruch nimmt.

Eine andere Alternative wäre natürlich noch das Auto-Leasing. Dabei kauft man das Auto nicht, sondern zahlt lediglich monatlich seinen “Verfallswert”. Das bedeutet, dass man wenn man das Auto zurückgibt nur die Differenz zwischen Neuwagenwert und Gebrauchtwert (zum Zeitpunkt der Rückgabe) bezahlt. Dieses ist jedoch eine sehr risikobehaftete Methode, da man schlecht einschätzen kann wie sehr sich der Wert verändert, da jeder Unfall eine erneute Wertminderung bedeutet.

Letztendlich muss jeder Käufer für sich selbst abwägen, welche Finanzierung für ihn am besten ist. Dabei empfiehlt es sich diverse Angebote einzuholen und diese zu vergleichen.

 


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Samstag, Februar 25th, 2012 Finanzen Keine Kommentare

Verbraucherzentrale: Preise für Äpfel in der Kritik

Apfel © volff - Fotolia.com

Apfel © volff - Fotolia.com

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalens sind sich sicher: In den im Supermarkt angebotenen Äpfeln ist der Wurm drin. 

Angesichts der schier unglaublichen Menge an Pestiziden, der ein Apfel im Verlaufe seines Lebens ausgeliefert ist, sprechen wir hier natürlich von einem rein metaphorischen Wurm. Es geht um die Preise. Die sind faul, die stinken und die seien, nach Angaben der Verbraucherzentralen auch viel zu teuer. Denn ob Spanien, Italien, Frankreich, oder Übersee, beim großen Discounter Real macht das preislich keinen Unterschied. Die mannigfaltigsten Sorten, wie die knackige Pink Lady oder die bodenständige Elstar aus heimischen Gefilden, sie alle kosten pro Kilo 1,99 €. 

Dabei variieren Äpfelgroßhändler wie Bodenseeobst bei ihren Massenverkäufen je nach Sorte durchaus im Preis. Warum die vorverpackten, in Zellophan eingeschweißten Äpfel ausgerechnet billiger sind, als diejenigen Sorten, die lose in Obstkisten feilgeboten werden, vermögen die Supermärkte kaum selbst zu beantworten. 

Die Ketten rechtfertigen ihre Preise ausgerechnet über den Willen der Kunden. Diese würden, so die Angaben einer Handelskette, grundsätzlich verschiedene Sorten auswählen, weshalb ein Einheitspreis durchaus gerechtfertigt wäre. Doch hier schaut der sparsame Kunde in die Röhre: Denn wer über ein knappes Budget verfügt, also durchaus jeden Cent zweimal umdrehen muss, dem ist es auf den Waagen der Supermärkte nicht möglich eine billigere Sorte auszuwählen, deren Preisniveau unter dem Einheitspreis liegt. 

Die Verbraucherzentrale ist angesichts dieser Geschäftsagenda besorgt. Sie unterstellt den Supermärkten ihre Kunden unter einen moralisch fragwürdigen Generalverdacht zu stellen. Denn im Einheitspreis würde sich einzig und allein das Misstrauen in betrügerische Kunden manifestieren. Dieser würde die Märkte schröpfen, wo er nur könne und dabei schonmal den ein oder anderen teureren Apfel unter eine Billigsorte mischen. 

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Dienstag, Februar 14th, 2012 Verbraucher & Service Keine Kommentare

Deutschland: Trotz Krise – Wirtschaft wächst

Konjunktur © imageteam - Fotolia.com

Konjunktur © imageteam - Fotolia.com

Dass Deutschland zu den wirtschaftlich stabilsten Industrieländern der Welt gehört, ist nicht neu und hat sich auch im Jahr 2011 trotz aller Krisen wiedermal bestätigt. Obwohl es in vielen Ländern der Europäischen Union im Zuge der Schulden- und Euro-Krise ziemlich dramatisch aussah und zum Teil immer noch ist, konnte die deutsche Wirtschaft sogar um satte 3 Prozent wachsen und damit das Staatsdefizit zum zweiten Mal in Folge weiter senken. Schon im Boom-Jahr 2010 konnte die Wirtschaft um 3,7 Prozent zulegen. Und so scheint sich die Konjunktur nach dem Krisenjahr 2009, wo es mit minus 5,1 Prozent einen massiven Einbruch und die tiefste Rezession nach dem Zweiten Weltkrieg gegeben hat.

Für das gute Abschneiden in 2011 hat auch der milde Winter positiv zu Buche geschlagen. Von Schnee und Eis keine Spur schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt in den letzten drei Monaten zwar um etwa 0,25 Prozent, jedoch im Vergleich zu den Vorjahren relativ gering. Mit diesem Wachstum kann Deutschland erstmals seit 2008 wieder die Obergrenze von 3 Prozent des EU-Stabilitätspaktes einhalten, den man 2009 (3,2 Prozent) und 2010 (4,3 Prozent) überschritten hatte. Für 2011 bleibt dennoch ein Fehlbetrag von wat 26,7 Milliarden Euro stehen. Dieser könnte sich im laufenden Jahr wieder erhöhen, da Wirtschaftsexperten nunmehr von einem schwachen Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent ausgehen. Grund dafür ist der weltweite Konjunkturabschwung, der Deutschland als Exportnation besonders haart treffen werde. Zudem wird die EU-Schuldenkrise einem stärkeren Wachstum im Wege stehen.

Trotz der trüben Aussichten scheinen sich die Bundesbürger ihre Kauflaune nicht verderben zu lassen. Nachdem Rekordumsatz des deutschen Großhandels von 860 Milliarden Euro im vergangenen Jahr, wird für 2012 ein weiterer Umsatzrekord erwartet. Daraus ergeben sich zudem gute Aussichten für den Arbeitsmarkt. Schon 2011 stieg die Zahl der Beschäftigten im Großhandel um 20.000 Stellen. Für 2012 werden immer noch 5000 neue Jobs erwartet. Das bedeutet auch, dass sich weder die Bürger noch die Unternehmen so leicht von negativen Aussichten beeinflussen lassen.

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Donnerstag, Januar 12th, 2012 Finanzen Keine Kommentare

Preispoker an der Tankstelle

© BK - Fotolia.com

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Die Preisfindung an deutschen Tankstellen wird immer undurchschaubarer. Im Jahre 2011 zählte man 254 Preiserhöhungen an den Zapfsäulen. 

Die Gründe für diese nicht gerade transparenten Preisanzüge, sind für die Ölunternehmen klar. Man wertet dies als Beleg für intensivsten Wettbewerb, der zu einem der meist umkämpftesten Märkten Europas gehöre und sich nur durch diese ständigen Erhöhungen, gegen Umsatzeinbußen schützen könne.

Experten für Kartellrecht sehen die Sache in einem gänzlich anderen Licht: Das Bundeskartellamt gibt fünf Firmen als marktdominierend an. Diese seien Aral, Shell, Esso, Total und Jet, die ein Oligopol bilden würden. Zwar unterstellt man ihnen keine illegalen Preisabsprachen, sie kämen aber dennoch zu gleichgetakteten Preisen. Wenn eines der Unternehmen die Preise erhöht, so zögen die Anderen direkt nach. 

Bisher zeichnet sich keine politische Lösung für diese Problematik ab. Denn man ist sich einig, dass eine Verstetigung der Preise Unruhen in die schreckhaften Ölmärkte bringen und dem Endverbraucher schlussendlich nur mehr Kosten auferlegen würde. 

Einen weiteren Grund für die Unruhe auf den Märkten lieferte die Einführung des Biosprits E10, der mit 10% Ethanol angereichert ist. Die Mineralölkonzerne versuchten diesen neuartigen Treibstoff, den herkömmlichen Kraftstoff mit fünf Prozent Ethanol vorzuziehen, um ihn schließlich zum Standard werden zu lassen. Doch deutsche Autofahrer akzeptierten das E10 nur mäßig. 

Der Preis für einen Liter Superbenzin E5 startete im Januar mit einem Monatsdurchschnitt von 1,487 Euro und erreichte im September mit 1,578 sein höchstes Niveau.

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Montag, Dezember 26th, 2011 Finanzen Keine Kommentare

Umweltfreundliche Geschäftsreisen planen

Geschäftsreisen © Fotolia.com

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Mittlerweile sollte bekannt sein, dass unser Klima auch durch die vielen unternommenen Reisen in umweltschädlichen Transportmitteln erheblichen Schaden nimmt. Einen großen Teil des Reiseaufkommens machen Geschäftsreisen aus. Im Jahr 2008 wurden insgesamt über 160 Millionen Geschäftsreisen von deutschen oder in Deutschland ansässigen Firmen oder auch öffentlichen Organisationen gezählt. Auch für die Unternehmen selbst werden diese Reisen bei steigenden Spritkosten und auch angesichts der Diskussionen um Kerosinsteuer oder auch die geplante Kfz-Steuer auf CO2-Basis teurer. Die Unternehmen werden mittlerweile vom Bundesumweltamt aufgerufen, ihre Reisepraxen effizienter zu gestalten. 2008 wurde vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) und seinen Partnern erstmals der “CSR Mobilitätspreis für umweltbewusste Geschäftsreisen” verliehen. Außerdem hat der VCD einen Leitfaden mit dem Titel “Geschäftsreisen – erfolgreich, effizient, umweltverträglich” herausgegeben. Dieser enthält Tipps und Aktionspläne für umweltbewusste und effiziente Geschäftsreisen, sprich Vorschläge zur Wahl der Verkehrsmittel und auch zur Motivation der Mitarbeiter. Eine wichtige Rolle bei der Planung spielen natürlich internationale Hotelbuchungsplattformen. Hier kann man für wirklich jedes Reisevorhaben die passenden Hotels weltweit finden. Weiter wird die ökologische Optimierung der Fuhrparks der Unternehmen unterstützt. Auch wird der Einsatz von Video- und Telefonkonferenzen als gute Alternative oder Ergänzung zur Geschäftsreise gelobt. Vordergründig sollen all diese Maßnahmen dabei helfen, das Klima und die Umwelt zu schonen und auch die Häufigkeit von Staus und Unfällen zu vermindern. Die Unternehmen sollten dabei aber auch durch die Einsparung von Kosten profitieren. Untersuchungen haben ergeben, dass vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen noch Mängel bei der Effizienz und Umweltverträglichkeit ihrer Geschäftsreisen aufweisen.

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Dienstag, Dezember 13th, 2011 Verbraucher & Service Keine Kommentare

Innovative Konzepte in der Kapitalanlage

In den letzten Jahren häufen sich die schlechten Nachrichten in der Finanzwelt. Die Aktienwerte schwanken und selbst Staatanleihen sind schon längst kein sicherer Hafen mehr. Wo legt man nun sein Geld am besten und vor allem am sichersten an?
Eine richtige Antwort gibt es für diese Frage nicht. Man sollte deshalb die Augen aufhalten und auch neue Konzepte zur Geldanlage in Betracht ziehen. Hierzu zählen z.B. Investitionen in Konzepte für erneuerbare Energien. Kapitalanleger tragen so auch zu einem Umdenken bei Unternehmen bei. Nach neuesten Erkenntnissen wird der Marktanteil der Anbieter von erneuerbaren Energien durch das veränderte Verhalten von Anlegern steigen. So kann jeder einen Beitrag für die Zukunft leisten und sein Geld sinnvoll anlegen.
Grundsätzlich  gilt je höher die Ertragserwartungen, desto höher das Verlustrisiko. Wer also eine sichere Geldanlage sucht, kann nicht mit hohen Erträgen rechnen.  Bei Aktien können durchaus hohe Gewinne erzielen, allerdings ist hier das Risiko Geld zu verlieren hoch. Börsenprogramme können Ihnen hier helfen Ihren Aktienhandel besser zu koordinieren.
Geldanlage bleibt ein Gebiet, über das man sich stets informiert halten sollte. Je nach Wirtschaftslage kann die Rentabilität und Sicherheit einzelner Anlagemöglichkeiten stark schwanken. Bevor Sie Ihr Geld investieren ist es wichtig sich über Risiken bewusst zu sein.

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Samstag, November 5th, 2011 Finanzen Keine Kommentare